Vorgehen

Vier Phasen bringen KI aus der Idee in den Betrieb.

Nicht jedes Vorhaben startet bei Phase eins. Die meisten Organisationen stehen irgendwo dazwischen: mit einer Idee, ein paar Daten und einer offenen Risikofrage. Das Vorgehen zeigt, wo Sie stehen und was als Nächstes dran ist.

Phase 01

Analyse

Bestand aufnehmen, bevor jemand baut. Welche Prozesse, welche Daten, welche Systeme, welche Verantwortungen.

  • Prozess- und Datenlandkarte
  • Erste AI-Act-Einordnung
  • Use-Case-Liste mit Bewertung
Phase 02

Strategie

Entscheiden, wohin. Zielbild, Reihenfolge, Governance und die Frage, was bewusst nicht gemacht wird.

  • Priorisierte Use Cases
  • Governance- und Rollenmodell
  • 30/60/90-Tage-Plan
Phase 03

Umsetzung

Bauen, was entschieden wurde. Als kontrollierbarer Workflow mit Übergaben, Kontrollpunkten und echten Daten.

  • n8n-Prototyp im Fachbereich
  • Test mit realen Fällen
  • Entscheidung zur Produktivsetzung
Phase 04

Skalierung

Was läuft, auf weitere Prozesse übertragen. Aus Fehlern lernen, Betrieb absichern, Kompetenz im Haus aufbauen.

  • Betriebs- und Wartungsmodell
  • Schulung der Fachbereiche
  • Nächste Use-Case-Welle

Governance

Der EU AI Act ist ein Designparameter, keine Bremse.

Wer Risikoklasse, Dokumentation und Verantwortlichkeiten in den ersten Workshop zieht, spart sich die Korrekturschleife vor dem Go-Live. Das ist der Grund, warum Compliance hier in Phase eins steht und nicht am Projektende.

  • 01Risikoklasse zuerst. Verboten, hoch, begrenzt oder minimal: Die Antwort bestimmt Aufwand, Dokumentation und Pflichten. Sie gehört an den Anfang.
  • 02Verantwortung benennen. Wer betreibt, wer kontrolliert, wer eskaliert. Ohne Namen bleibt Governance ein Dokument.
  • 03Datenflüsse zeichnen. Welche Daten gehen wohin, an welchen Anbieter, in welchem Land. Datenschutz beginnt bei dieser Skizze.
  • 04Kontrollpunkte einbauen. Wo ein Mensch prüft, bevor etwas nach außen geht. Im Workflow, nicht in der Richtlinie.

Interaktive Einordnung

Welcher Einstieg passt zu Ihrem Vorhaben?

Drei Regler, eine erste Einordnung. Hoher Nutzen, brauchbare Daten und beherrschbares Risiko sprechen für die Umsetzung. Unsicherheit verschiebt den Start Richtung Analyse oder Strategie.

Wie stark verändert der Use Case Kosten, Durchlaufzeit oder Qualität?

Sind die nötigen Daten vorhanden, zugänglich und in brauchbarer Qualität?

Personenbezogene Daten, Entscheidungen über Menschen, AI-Act-Hochrisiko?

Passung je Phase

Analyse
0
Strategie
0
Umsetzung
0
Skalierung
0

Empfohlener Einstieg wird berechnet.

Orientierung, keine Beratung. Die belastbare Antwort liefert der 13%-Check.

Drei typische Ausgangslagen

Der bessere Einstieg ist selten ein Ideenworkshop.

Entscheidend ist, ob die Organisation zuerst Klarheit, Kontrolle oder Umsetzung braucht. Drei Situationen, die mir am häufigsten begegnen.

Ausgangslage

Budget verbrennt.

Use Cases sind laut, Risiko und Verantwortung sind leise.

Es gibt drei Pilotprojekte, zwei Anbieter im Haus und niemand kann sagen, welches Vorhaben den Betrieb erreicht. Hier hilft kein weiterer Workshop, sondern eine Prüfung mit Ergebnis.

Ausgangslage

Der Prozess klemmt.

Teams verlieren Zeit in Routine, Medienbrüchen und Abstimmung.

Der Use Case ist klar, die Daten liegen vor, das Risiko ist überschaubar. Was fehlt, ist der Beweis, dass es im Alltag läuft. Der schnellste Beweis ist ein Prototyp mit echten Fällen.

Ausgangslage

Die Verwaltung muss liefern.

Kompetenz, Datenschutz und Akzeptanz müssen zusammen gedacht werden.

Der Druck kommt von oben, die Skepsis von unten, und dazwischen liegt die Frage, was rechtlich überhaupt geht. Hier beginnt es mit Befähigung und Einordnung, nicht mit einem Tool.

Nächster Schritt

Wo stehen Sie gerade? Das klären wir in 30 Minuten.

Kostenloses Erstgespräch. Sie beschreiben das Vorhaben, ich sage, welche Phase dran ist.