EU AI Act Beratung

KI-Compliance gehört an den Anfang des Projekts.

Der AI Act Risiko-Sprint übersetzt die Verordnung in Systemklassen, Verantwortlichkeiten und Dokumentationslogik. Für Unternehmen und Verwaltungen, die KI bereits nutzen oder es vorhaben, und die wissen müssen, was das konkret von ihnen verlangt.

Risikoklasse in drei Fragen einordnen

So läuft der Sprint

Inventar, Klasse, Verantwortung. In dieser Reihenfolge.

Ein bis drei Wochen, je nach Zahl der Systeme. Am Ende wissen Sie, was Sie haben, was davon kontrolliert werden muss und wer das tut.

Inventar

Welche KI-Systeme existieren?

Systeme, Tools, Datenflüsse und Anwendungsbereiche werden sichtbar gemacht. Die Liste ist fast immer länger als gedacht: Der Übersetzer im Vertrieb, das Transkriptionstool im Sekretariat und der Chatbot des Softwareanbieters zählen mit.

Risikoklasse

Was muss kontrolliert werden?

Verboten, hoch, begrenzt oder minimal: Jedes System bekommt eine Klasse, dazu die Datenschutzfragen und die Frage der menschlichen Aufsicht. Daraus ergibt sich, welche Pflichten und welche Fristen für Sie gelten.

Governance

Wer trägt Verantwortung?

Kontrollpunkte, Rollen und Dokumentationspflichten werden als Arbeitslogik beschrieben, nicht als Richtlinie im Intranet. Wer prüft was, bevor ein Ergebnis nach außen geht, und wer eskaliert, wenn etwas schiefläuft.

Was Sie bekommen

Vier Dokumente, die Ihr Datenschutzbeauftragter gern liest.

Der Sprint liefert keine 80-seitige Compliance-Studie, sondern Arbeitsunterlagen, mit denen Fachbereiche, IT und Datenschutz weiterarbeiten können.

  • 01Systeminventar. Alle KI-Systeme im Haus mit Zweck, Datenarten, Anbieter, Hosting-Ort und Verantwortlichem.
  • 02Risikomatrix. Klasse je System, Begründung, daraus folgende Pflichten und der Zeitpunkt, ab dem sie gelten.
  • 03Governance-Logik. Rollen, Kontrollpunkte und Eskalationswege als Ablauf, der in bestehende Prozesse passt.
  • 04Maßnahmenplan. Was in den nächsten 30, 60 und 90 Tagen zu tun ist, priorisiert nach Risiko und Aufwand.

Passung

Für wen der Risiko-Sprint gedacht ist.

Der Sprint ist eine Strukturierungsleistung. Er ersetzt keine Rechtsberatung, macht sie aber deutlich kürzer und günstiger.

Passt, wenn
  • KI-Tools sind im Einsatz, aber niemand hat eine vollständige Liste.
  • Sie treffen mit KI-Unterstützung Entscheidungen über Menschen: Personalauswahl, Kreditvergabe, Leistungsbescheide.
  • Datenschutzbeauftragte, Personalrat oder Aufsicht fragen nach, und Sie haben noch keine belastbare Antwort.
  • Sie planen ein KI-Vorhaben und wollen die Compliance-Anforderungen kennen, bevor Sie einen Anbieter auswählen.
Passt nicht, wenn
  • Sie brauchen ein Rechtsgutachten oder eine Vertretung gegenüber Behörden. Das macht eine Kanzlei, gern auf Basis meiner Unterlagen.
  • Sie wollen ein Zertifikat für die Website, ohne dass sich im Betrieb etwas ändert.
  • Es gibt weder ein KI-System noch einen Plan dafür. Dann reicht zunächst eine Schulung zur Einordnung.

Häufige Fragen

Was zum AI Act am häufigsten gefragt wird.

Gilt der AI Act auch für uns, wenn wir nur ChatGPT oder Copilot nutzen?

Ja. Wer ein KI-System beruflich einsetzt, ist im Sinne der Verordnung Betreiber und hat Pflichten, unabhängig davon, ob er das System selbst entwickelt hat. Dazu gehört seit Februar 2025 die Pflicht, dass Mitarbeitende, die mit KI arbeiten, über ausreichende KI-Kompetenz verfügen.

Wie weit die Pflichten darüber hinausgehen, hängt davon ab, wofür Sie das System einsetzen. Ein Textentwurf für eine Pressemitteilung ist etwas anderes als eine Vorauswahl von Bewerbungen.

Was ist ein Hochrisiko-System?

Die Verordnung definiert Anwendungsbereiche, in denen KI als hochriskant gilt, etwa Beschäftigung und Personalauswahl, Zugang zu wesentlichen Leistungen, Bildung, Strafverfolgung oder kritische Infrastruktur. Hier gelten umfangreiche Pflichten zu Risikomanagement, Dokumentation, menschlicher Aufsicht und Transparenz.

Ob Ihr System darunter fällt, entscheidet nicht die Technik, sondern der Einsatzzweck. Genau das klärt der Sprint.

Welche Fristen gelten für uns?

Die Verordnung tritt gestaffelt in Kraft. Verbote und die KI-Kompetenzpflicht gelten bereits, die Pflichten für Hochrisiko-Systeme folgen nach Anwendungsbereich zeitlich versetzt. Welche Frist für welches Ihrer Systeme gilt, ist ein Ergebnis der Risikomatrix.

Ersetzt der Sprint eine juristische Prüfung?

Nein. Ich bin kein Anwalt. Der Sprint strukturiert Ihre Systeme, Datenflüsse und Verantwortlichkeiten so, dass eine juristische Prüfung schnell und gezielt möglich ist. Erfahrungsgemäß spart das den größten Teil der anwaltlichen Stunden, weil die Fakten bereits sortiert auf dem Tisch liegen.

Wie verhält sich der AI Act zur DSGVO?

Beide gelten nebeneinander. Die DSGVO regelt den Umgang mit personenbezogenen Daten, der AI Act regelt das KI-System selbst. In der Praxis überschneiden sich die Fragen: Welche Daten fließen wohin, wer entscheidet, wer kontrolliert. Der Sprint behandelt beides gemeinsam, weil Ihre Fachbereiche es auch gemeinsam erleben.

AI Act Risiko-Sprint

Compliance als Designparameter, nicht als Bremse.

In ein bis drei Wochen wissen Sie, was Sie haben, was davon kontrolliert werden muss und wer das tut. Erstgespräch kostenlos.