Wert statt Hype
Use Cases werden nach Zeitgewinn, Entscheidungsqualität und Prozesswirkung sortiert. In Stunden und Euro, nicht in Adjektiven. Was sich nicht beziffern lässt, wandert nach hinten.
KI-Strategie Mittelstand
Der 13%-Check priorisiert Use Cases nach Nutzen, Datenlage, Risiko und operativer Machbarkeit. Für Geschäftsführer und Inhaber, die mit begrenztem Budget die eine Sache finden wollen, die trägt, und die anderen bewusst liegen lassen.
So entsteht die Strategie
Die meisten Mittelständler haben keine Ideenknappheit, sondern ein Priorisierungsproblem. Die Strategie ist der Filter, nicht der Katalog.
Use Cases werden nach Zeitgewinn, Entscheidungsqualität und Prozesswirkung sortiert. In Stunden und Euro, nicht in Adjektiven. Was sich nicht beziffern lässt, wandert nach hinten.
Keine Umsetzung ohne Blick auf Klassifizierung, Datenlage und Verantwortlichkeiten. Was hier scheitert, scheitert früh und billig. Was hier trägt, hat später keine bösen Überraschungen.
Die Strategie endet mit einem konkreten Pfad zu Pilot, Prototyp oder Stopp-Entscheidung, mit Namen, Terminen und dem ersten Kontrollpunkt. Ein Plan, der nach dem Termin weiterarbeitet.
Was im Mittelstand anders ist
Keine KI-Abteilung, keine Data-Science-Stelle, die IT besteht aus zwei Personen und einem Dienstleister. Dafür kurze Wege, eine Person, die entscheidet, und Prozesse, die man an einem Tag komplett verstehen kann.
Passung
Die Strategie ist der Filter für Unternehmen, die zu viele Ideen und zu wenig Zeit haben.
Häufige Fragen
So viele, wie die Fachbereiche nennen, meist zwischen fünf und fünfzehn. Bewertet werden alle nach denselben Kriterien, weiterverfolgt wird einer, höchstens zwei. Die Liste der bewusst zurückgestellten Ideen ist Teil der Strategie: Sie verhindert, dass in drei Monaten die gleiche Diskussion von vorn beginnt.
Nicht pauschal. Die Datenlage wird pro Use Case geprüft. Oft reichen die Daten für den einen Prozess, der zählt, völlig aus, während ein groß angelegtes Datenprojekt Monate kosten würde, ohne dass ein Use Case näher rückt.
Dann ist das das Ergebnis, und zwar ein wertvolles. Sie wissen, warum, und was sich ändern müsste, damit es in einem Jahr anders aussieht. Das ist deutlich günstiger, als es an einem Pilotprojekt herauszufinden.
Für einen Workflow-Prototyp nicht. Eine Person im Haus, die den Prozess kennt und den Workflow nach der Übergabe versteht, reicht. Wer das ist, wird in der Strategie festgelegt, nicht nach dem Projekt gesucht.
Mit dem, was im Entscheidungsbrief steht: einem Prototyp, einer Absicherung der Compliance, einer Investitionsentscheidung oder einem Stopp. Wenn Sie mich für den nächsten Schritt dabeihaben wollen, gern. Wenn nicht, ist der Plan so geschrieben, dass Sie ihn mit anderen Partnern umsetzen können.
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